Ransomware nimmt Windows- und Linux-Systeme mit neuartigem Angriff ins Visier

Die Hintermänner programmieren die Erpressersoftware in Java. Die Verteilung erfolgt über eine Java-Image-Datei. Sicherheitsforschern zufolge hilft das Vorgehen bei der Verschleierung der Aktivitäten der Malware.

Hacker setzen eine neue Art von Ransomware derzeit bei zielgerichteten Angriffen gegen Windows und Linux ein. Die Tycoon genannte Malware ist offenbar bereits seit Dezember 2019 aktiv. Auch die Art und Weise, wie sie sich Zugang zu einem Netzwerk verschafft, ist zufolge ungewöhnlich – aber wohl hilfreich, um unentdeckt zu bleiben. Die bevorzugten Ziele der Hintermänner von Tycoon sind Softwareanbieter und Bildungseinrichtungen. Auffällig ist den Forschern zufolge, dass die Ransomware in Java geschrieben wurden und als Java Runtime Environment verteilt wird. Dafür kompilieren die Hintermänner die Schadsoftware in einer Java-Image-Datei (Jimage), um ihre gefährlichen Absichten zu verschleiern.

„Das sind beides einzigartige Methoden. Java wird nur sehr selten zum Schreiben von Endpunkt-Malware verwendet, da es die Java-Laufzeitumgebung benötigt, um den Code ausführen zu können. Image-Dateien werden nur selten für Malware-Angriffe verwendet“

Die Forscher fanden zudem Ähnlichkeiten zu einer anderen Ransomware, die als Dharma oder Crysis bezeichnet wird. Unter anderem E-Mail-Adressen der Hacker, Dateinamen und sogar der Text der Lösegeldforderung legen eine Verbindung nahe.

Wir beraten Sie gerne: 07152/356111

Montag bis Freitag sind wir gerne von 8:00 bis 17:00 Uhr für Sie erreichbar. Unsere Kunden können uns auch bei Notfällen an 7 Tagen in der Woche, 24 Stunden über den Support erreichen.

Bitte geben Sie Ihren Namen ein.
Bitte geben Sie eine Nachricht ein.
Sie müssen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen akzeptieren.